Montag, 17. August 2015

Der neue Flyer auf dem Weg zu Vereinen und Jugendgruppen


Ein Projekt für mehr kulturelle Vielfalt

Bereits zum vierten Mal fordert Frischluft Saar e.V. auf ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Der Kinder- und Jugendverband hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr Angebote zum Thema politische Bildung anzubieten und zu zeigen, dass Demokratie mehr ist, als „alle paar Jahre ein Kreuzchen“ in der Wahlkabine zu setzen. Mit dem Projekt „Wir sind Saarland - gemeinsam gegen Rechtsextremismus“ will sich Frischluft Saar e.V. gezielt der Thematik Rechtsextremismus annehmen und Jugendliche für mehr Respekt und Toleranz im Miteinander sensibilisieren.

Um neue Teilnehmer zu gewinnen, ist unser Flyer seit Anfang August an viele Kinder- und Jugendvereine geschickt worden!

Teilnehmer gesucht! Mitmachen können Kinder- und Jugendgruppen in allen Konstellationen

In den letzten Jahren haben ganz unterschiedliche Teilnehmergruppen ihre Projekte durchgeführt. Teilnehmen dürfen Kinder- und Jugendgruppen aller Art: Schulklassen, Sportvereine, Hobbygruppen, etc. Welches Projekt genau die Gruppe durchführen möchte, bleibt den Gruppen selbst überlassen. Viele melden sich zwar bereits mit einer konkreten Idee an, aber auch Interessenten, die noch unsicher sind werden von der Projektleiterin Nathalie Kroj beraten und unterstützt.

Sie erklärt: „Wir erarbeiten das Projekt gemeinsam mit den Gruppen und stimmen es auf die jeweilige Altersstufen ab. Bei Kindergartengruppen sind beispielsweise auch die Erzieherinnen und Erzieher eingebunden, doch es ist wichtig, dass sich die Kinder altersgerecht mit Rassismus und Rechtsextremismus auseinandersetzen. Bei älteren Teilnehmergruppen ist es uns wichtig, dass die Gruppen primär selbst etwas erarbeiten, da es ihr persönliches Projekt sein soll. Ich stehe den Gruppen jederzeit zur Seite - bei Fragen zur Durchführung und Umsetzung, aber auch bei der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema.“

500€ gewinnen!

Die Umsetzungsphase der Projekte wird ausführlich dokumentiert. Am Ende des Jahres finden sich alle Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung zusammen, um die jeweiligen Projekte vorzustellen. Eine Jury wählt eines der Projekte zum Sieger, welches dann mit 500€ prämiert wird.

Im letzten Jahr wurden viele Asyl suchende Menschen in die Projekte integriert

Unter den Teilnehmergruppen 2014 haben sich einige Teilnehmergruppen mit Asyl suchenden Menschen in ihren jeweiligen Gemeinden beschäftigt. So auch die Pfadfinder „Stamm Tscherkessen“, die im letzten Jahr das Rennen um das Preisgeld für sich entscheiden konnten. Sie luden Kinder aus der Landesaufnahmestelle Lebach in ihr Pfadfinderheim ein und füllten ein 24-stündiges Programm, bei dem sie im Rahmen einer fiktiven Weltreise die fremden Kulturen spielerisch, informativ und kulinarisch entdeckten.